„Aktuelle Kamera“ versus „Tagesschau“: Ein deutsch-deutscher Nachrichtenvergleich

In Demokratien wird über Wert und Wahrheit eines Arguments durch Streit und Abstimmung entschieden.

Deshalb brauchen wir in einer Demokratie den freien Zugang zu Nachrichten und Informationen.
Nur so können sich Bürgerinnen und Bürger auf Grundlage von Fakten informieren, über Themen diskutieren und Entscheidungen treffen.
Unsere Pressefreiheit, wie sie im Grundgesetz steht, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg konkurrierten im geteilten Deutschland nicht nur zwei politische Systeme miteinander - sondern auch zwei Nachrichtensendungen: Die „Tagesschau“ (West) und die „Aktuelle Kamera“ (Ost).
Während in der „Tagesschau“ schon damals der Anspruch bestand, unabhängig von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme zu berichten, sollte die „Aktuelle Kamera“ vor allem den Zielen von Partei und Staat dienen. Für Journalistinnen und Journalisten bedeutete das, stets das eigene Berufsideal zu hinterfragen.

Journalisten-Test

Stelle dir vor, du möchtest als Journalistin bzw. Journalist arbeiten. Zuvor musst du jedoch einen Test bestehen, um deiner Arbeit nachgehen zu dürfen. Beantworte auf unserer Webseite ak-ts.de einige Fragen und sieh selbst, wie du abschneidest.


Auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung und dem Ende des Kalten Krieges steht die freie Presse vor  einigen Herausforderungen: Weltweit werden in vielen Ländern Nachrichten unterdrückt, Journalistinnen und Journalisten verfolgt, Fakten verzerrt und Meldungen manipuliert. Oft genug wird über ein- und dasselbe Ereignis berichtet – aber auf unterschiedliche Weise.

“Aktuelle Kamera” versus “Tagesschau”: Ein deutsch-deutscher Nachrichtenvergleich

zeigt durch Original-Fernsehbeiträge, bebilderte Zeitleisten, anschauliche Erklärvideos, einem 360-Grad-Glossar und vielen spannenden Features mehr, wie Framing funktioniert, was Nachrichten sind, wie unterschiedliche politische Systeme die Produktion von Nachrichten beeinflussen und wie wir mit heutigen Nachrichtenmedien umgehen.

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